Kanal-Konfigurator für ZF-MODAS

Maximilian Steindl

Bachelorarbeit: Kanal-Konfigurator für ZF-MODAS
Betreuer: Dr. Gerold Hölzl
Datum: 07/2016

Motivation

Die Konfiguration und Erstellung von Schnittstellendefinitionen ist Kernthema bei der Integration von Systemkomponenten im Kontext von ZF Automatisierungssystemen. Diese bis jetzt manuell über eine Tabellenkalkulationssoftware durchgeführte, und dadurch fehleranfällige und zeitaufwendige Definition der Schnittstellen, soll durch eine in ZF-Modas integrierte Anwendung abgelöst werden.

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der konzeptionellen Erarbeitung und Umsetzung einer Anwendung zur Kanalkonfiguration im Kontext des ZF Automatisierungssystems. Es wird der Frage nachgegangen, welche Anforderungen die Anwendung bieten muss, um den Benutzer bestmöglich bei der Erstellung und Bearbeitung von Kanälen einer Schnittstellendefinition unterstützen zu können. Ziel ist es, eine Anwendung zu entwickeln, die den bisher aufwendigen Vorgang der Kanalkonfiguration ersetzt und dabei einen zeitlichen Vorteil sowie eine hohe Fehlerprävention schafft. Nach der Umsetzung wurde die Applikation von Experten mittels einer Nutzerstudie evaluiert. Im Ergebnis wird deutlich, dass die geforderten Ziele der Zeiteinsparung und Fehlervermeidung erfüllt werden konnten. Gegenüber der bisherigen Vorgangsweise kann mit Hilfe der Anwendung die Inbetriebnahme von Prüfständen wesentlich schneller abgeschlossen werden. Außerdem können Eingabefehler gut erkannt und korrigiert werden. Durch die konzeptionelle Arbeit konnten mehrere Erweiterungen festgestellt werden. Bei weiterer Entwicklung kann die Applikation zur Schnittstellendefinition aller Schnittstellen eines Prüfstandes eingesetzt werden und somit das bisherige Konzept gänzlich ablösen.

Ausblick

Die adaptive Generierung von Schnittstellendefinitionen nimmt immer größeren Stellenwert bei der Entwicklung neuer Softwarekomponenten für Prüfstände ein. Die Anwendung wurde hinsichtlich dieser zukünftigen Erweiterungsmöglichkeiten offen gestaltet. Erweiterungen sind also einfach durchführbar. Die Benutzeroberflächen lassen sich in den dafür vorgesehenen Tabs integrieren und der notwendige Tabellenaufbau kann aus den bestehenden Schnittstelle SPS/REGELUNG übernommen werden. Zur Erweiterung der Datenbank müssen lediglich die fehlenden Tabellen mit den entsprechenden Attributen in der Template-DB aufgenommen und anschließend die SQL-Befehle im Programm implementiert werden. Diese Aufrufe sind ebenfalls bereits vorhanden und können nach Belieben abgeändert werden.